Unterschiedliche Trägerschaften dürfen nicht zu dauerhaft unterschiedlichen Entgelten führen.
Seit Juli 2023 führen wir als Kirchengewerkschaft Niedersachsen (KGN) eine aufwändige Höhergruppierungskampagne durch. Jetzt stehen wir kurz vor einer Entscheidung: Die anspruchsvolle Arbeit in den evangelischen Kitas in Hannover muss nach den tariflichen Regeln gerecht vergütet werden.
Worum es geht
Anerkannt: Stadtsuperintendent Müller‑Brandes und Superintendent Karl‑Ludwig Schmidt haben bestätigt, dass die fachlichen Anforderungen in evangelischen Kitas genauso hoch sind wie bei der Landeshauptstadt Hannover oder der AWO.
Unser Ziel ist ein verbindliches Einvernehmen: S8b für kirchliche Beschäftigte – und eine klare Refinanzierungszusage für den Kirchenkreis.
Warum das über Hannover hinaus wichtig ist
Wir wollen Gerechtigkeit nicht nur in Hannover, sondern in ganz Niedersachsen. Lehrkräfte wurden wegen Diversität und Inklusion von A12 nach A13 angehoben – vergleichbare Anforderungen im Kita‑Bereich dürfen nicht dauerhaft schlechter bewertet werden. Gute Bezahlung ist zudem Voraussetzung für Fachkräftebindung, Nachwuchs und bessere Arbeitsbedingungen (z. B. kleinere Gruppen).
Treffen mit den Ratsfraktionen
Am 5. Februar findet ein Treffen mit den Fraktionen im Stadtrat mit uns als Gesprächspartner statt. Weitere Teilnhemer werden sein der Oberbürgermeisterkandidat der SDP Dr. Axel von der Ohe, Vertreter des Kirchenkreises und die Stadträtin Susanne Blasberg-Bense. Mit unserem Einsatz wollen wir S8b für krichliche Beschäftigte und eine klare Refinanzierung für den Kirchenkreis erreichen. Sollten wir am 5. Februar noch keine Einigung erreichen, werden wir als Kirchengewerkschaft den Anspruch auf S8b konsequent weiterverfolgen - notfalls auch gerichtlich. Je mehr wir sind, desto schneller erreichen wir unser Ziel.